Berufsschule Aarau
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COVID-19-Verordnung kantonale Berufsmaturitätsprüfungen (29.4.2020)

Gemäs der Verordnung des Bundesrates über die Durchführung der kantonalen Prüfungen 2020 der eidgenössischen Berufsmaturität und die Promotion angesichts der Pandemie des Coronavirus finden keine Abschlussprüfungen statt.

Art. 8   Prüfung

Bei Kandidatinnen und Kandidaten, welche aufgrund der ermittelten Erfahrungsnote die Berufsmaturität nicht bestehen, gilt der Prüfungsversuch noch nicht als abgeschlossen. Es besteht die Möglichkeit die ordentliche Berufsmaturitätsprüfung nach den heute geltenden Regeln der Berufsmaturitätsverordnung BMV zu absolvieren. Das Absolvieren dieser Prüfung gilt nicht als Repetitionsversuch. Die Prüfungen finden neu vom 22.6. - 1.7. statt.

Art. 6   Vorgezogene Abschlussprüfungen für Bildungsgänge ohne Abschluss 2020

Teilabschlussprüfungen und vorgezogene Abschlussprüfungen werden auf den nächstmöglichen Zeitpunkt verschoben. Die Prüfungen finden neu vom 18.6. - 1.7. statt. Der detaillierte Prüfungsplan wird in der Woche 21 veröffentlicht.

Grundlagen

Die Verordnung über die Berufsmaturität an Berufsfachschulen des Kantons Aargau vom 07.11.2007 regelt die Bestimmungen.

Weitere Informationen zur Berufsmaturität und zu den Lernzielen finden Sie im eidgenössischen Rahmenlehrplan für die Berufsmaturität des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) oder auf der Website des Kantons Aargau.

Leitung und Durchführung

§ 14, V Berufsmaturität BFS

  • Das Qualifikationsverfahren steht unter der Leitung der Abteilung Berufsbildung und Mittelschule
  • Für die Durchführung des Qualifikationsverfahrens ist die Schulleitung beziehungsweise die Prüfungsleitung zuständig
Bestehensnormen

Qualifikationsverfahren Berufsmaturität

Für das Bestehen zählen:

  • die Noten in den vier Fächern des Grundlagenbereichs;
  • die Noten in den zwei Fächern des Schwerpunktbereichs;
  • die Noten in den zwei Fächern des Ergänzungsbereichs (keine Abschlussprüfung, die Fachnote entspricht der Erfahrungsnote); und
  • die Note für das interdisziplinäre Arbeiten

Die Berufsmaturität ist bestanden, wenn

  • die Gesamtnote mindestens 4 beträgt;
  • höchstens zwei Fachnoten ungenügend sind; und
  • die Differenz der ungenügenden Fachnoten zu Note 4 gesamthaft den Wert 2 nicht übersteigt.

Teilfächer werden zu einem Fach im Verhältnis der Lektionen zusammengerechnet.

Hinweis BM 1 (lehrbegleitend)

Das Berufsmaturitätsdiplom erhält, wer am Ende der Lehrzeit folgende drei Prüfungsteile bestanden hat:

  • Praktisches Qualifikationsverfahren
  • Theoretisches Qualifikationsverfahren
  • Abschlussprüfung Berufsmaturität