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Unsere zwei Teams der ZFA16b haben am Aargauischen Sporttag für Berufslernende 2018 in Rheinfelden den glorreichen 8. bzw. 11. Rang erreicht. BRAVUS MAXIMUS!!

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Berichte

19. September 2018, Rheinfelden

Panem et Circenses

Schon in dunkler Nacht versammelten sich die ersten Gladiatorinnen und Gladiatoren in Campus Rhenus. Schnell waren die Rüstungen verteilt und die Schlachtpläne geschmiedet.

Für die ersten Schlachten (Gladiatorenvölkerball) mussten sich einzelne Stämme miteinander verbinden und gegnerische Eindringlinge in einem aufreibenden Kampf ausrotten. Dies gelang zu Beginn noch nicht - aber die vielen Hiebe, welche unsere Gladiatoren einstecken mussten, stachelten ihren Kampfgeist an und plötzlich wurde um jeden Zentimeter Boden gekämpft, bis das ganze Land erobert und der Gegner ausgerottet war. Besonders hervorzuheben ist hier unsere Bellona Tatjane. Sie hat nicht nur einmal das Leben der Geometer architecturae gerettet.

Erstaunlicherweise flachte aber nach diesen aufreibenden ersten Schlachten der Kampfeswille wieder ab. Nacheinander gingen zum Beispiel für die Kohorte bsa2 Wettkämpfe wie Lanzus Schmeissix, Prellus Verflixtus und Galoppus Fortunis verloren. Den Tiefpunkt der Spiele erreichten die Kämpferinnen und Kämpfer der bsa2 im Kugelix  (Kugelstossen). Sie verloren doch tatsächlich gegen die Krankenschwestern aus Campus Pontis! Da war eine weitere Niederlage im Cervisia Rollos (Bierfasswerfen) gegen die Cervesa-erprobten Gladiatoren vom Campus Rhenus nur noch eine Randnotiz.

So starteten beide Kohorten zum abschliessenden Olus Stellae (OL) aus hintersten Rängen. Eine empfindliche Schlappe an diese Wettkämpfen würde den Zorn des Tributen Lapis Hyacinthum wecken, das war gewiss. Dieser hatte die abgesandten Kohorten kurz vor den Abschlusswettkämpfen besucht und den beiden Centurien mit säuselnder Stimme erklärt, dass eine Platzierung in den hinteren Rängen sie ihren Caput kosten würde.

An diesem abschliessenden Wettkampf nun zeigten sich die Qualitäten der Geometer architecturae 17b, so der Name der Gladiatoren. Sicher in der Orientierung - erfahren durch den langjährigen Aufenthalt im Silva stilis am Mensa scriptoria - , schnell wie der Wind, - geschult durch das langjährige Wegrennen vor den aufsässigen Galliern - überholten sie Kohorte um Kohorte. Der Gladiator Chris Neymarus, begleitetet von seinem Adlaten Nicola Kasus, sorgte dabei mit seiner Geschwindigkeit und Ausdauer bei Freund und Feind für zustimmendes Raunen.
Zum Schluss eroberten die Legionäre der Schola professionalis in Aarau die Ränge 8 und 11 von 20 gestartete Kohorten. Glücklich über die doch noch toll abgeschlossenenen Wettkämpfe und die nicht abgeschlagenen Capita machten sich die müden Legionäre und Legionellen auf den Heimweg.